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Warum Sie wirklich nicht um die Digitalisierung herum kommen

Warum Sie wirklich nicht um die Digitalisierung herum kommen

Warum Sie wirklich nicht um die Digitalisierung herum kommen - etvalu

Es tut sich was um uns herum – haben Sie es schon bemerkt? Die Digitalisierung ändert die Welt und das Internet und seine Bedeutung wächst: Der Anteil der Weltbevölkerung, die Zugriff auf das Internet haben steigt jährlich kontinuierlich um 2% und wird bis 2021 einen Anteil von 53,7% erreichen. Die Anzahl der Webseiten im WWW hat von einer Seite 1991 bis heute einen Stand von mehr als 1,7 Milliarden Seiten erreicht, Tendenz weiter steigend. Bereits 2012 hat das Internet Berechnungen zufolge 4,6% des weltweiten Energieverbrauchs ausgemacht. Vergleicht man das mit Ländern, ist das Internet damit hinter China, USA, EU, Indien und Japan auf Platz sechs. Und auch der Energieverbrauch steigt weiter.

Und wie schaut es mit den Unternehmen aus, die mit Digitalisierung Geld verdienen? Laut Forbes sind die wertvollsten Unternehmen 2019 mit einer Präsenz in den USA Apple, Google, Microsoft, Amazon, Facebook mit einer Gesamtbewertung von mehr als 600 Milliarden USD. Das übersteigt mittlerweile das BIP von demokratischen Staaten wie zB der Schweiz oder Belgien. Und ausnahmslos alle verdienen ihr Geld nahezu ausschließlich mit Produkten in der Branche “Technology”, d.h. mit digitalen Produkten und Dienstleistungen. Die von uns viel gerühmte Automobilindustrie und der deutsche Maschinenbau tauchen hier mittlerweile nur unter “ferner liefen” auf.

Wird hier nur die “Sau der Digitalisierung” durchs Dorf getrieben?

Offensichtlich kommen wir also an dem Phänomen der Digitalisierung nicht mehr vorbei. Aber was ist das eigentlich? Hier wird viel durcheinander geworfen, deshalb hier einmal mein Versuch einer Definition: Digitalisierung im Wortsinn bedeutet die Übersetzung analoger Daten in informationstechnisch verarbeitbare Werte – genau, die “Nullen und Einsen”. Man versucht also analoge Prozesse und Kommunikation für Informationstechnologie verarbeitbar zu machen. Das wichtigste Austauschmedium und Plattform, das diese Daten für uns alle bereitstellt, ist heute bereits das Internet. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Beispielen, die bereits heute unser Leben signifikant verändert haben:

  • Plattform-“Ökosysteme” wie z.B. Amazon haben dafür gesorgt dass ganze Industriezweige aus dem Angeln gehoben werden. Und der etablierte stationäre Handel in unseren Innenstädten hat in vielen Bereichen immer noch keine sinnvolle Antwort darauf gefunden.
  • Cloud-Services für Fotos, Dokumente, Musik und sonstige Daten sorgen dafür dass wir immer und überall auf unsere Daten zugreifen und diese anpassen können – und wir nie wieder “Speichern” drücken müssen. Das hat zu neuen Abo-Geschäftsmodellen geführt und auch hier bereits Industriezweige wie z.B. die Musik- und Filmindustrie revolutioniert.

In der Folge bedeutet Digitalisierung also genau das: das Internet wird bzw. ist bereits die entscheidende Schnittstelle, um jede(!) Art von Daten zwischen Menschen und bzw. oder Produkten/Maschinen auszutauschen.

Was hat das mit mir zu tun?

Warum kommen Sie also wirklich nicht mehr um die Digitalisierung herum? Weil wir bereits mitten drin sind: Mehr als 50% der Menschheit ist online (siehe oben), fast jeder in einem Geschäftsumfeld hat schon mal “über das Internet” telefoniert, ist privat auf Facebook, Instagram angemeldet – und sei es um einfach mal zu schauen was die Leute dort so machen. Und bei Amazon hat eben auch schon fast jeder mal bestellt – weil’s eben so einfach ist.

Und es ist tatsächlich sehr gut, diese neuen Dinge einfach auszuprobieren: Offenheit für neue Erfahrungen ist  eine der fünf menschlichen Grundeigenschaften. Denn die Evolution weiß schon lange, dass sich die Umwelt um uns herum ändert und Neugier und Offenheit ist das beste Konzept das wir haben um mit den Veränderungen umzugehen.

Es gibt aber auch die Gegenreaktion als Ablehnung oder in der stärksten Ausprägung: Angst! Ich habe das selbst sehr deutlich in bei meiner Arbeit als Business Developer festgestellt, als ich versucht habe neue, digitale Technologien und Geschäftsmodelle einzuführen. Ich bin immer noch verblüfft, welche Reaktionen das bei ehemaligen Kollegen hervorgerufen hat: Da wurde z.B. LinkedIn schon mal mit den Abhörpraktiken während des kalten Krieges verglichen – und auch sonst es gab viel Ablehnung für die Sinnhaftigkeit von digitalen Produkten und Services. Aber auch die Abwehrhaltung gegenüber Neuem ist eben “menschlich”: Gegenüber der Neugier steht die Bestrebung möglichst wenig zu ändern und bei dem etablierten Verhalten zu bleiben – letzten Endes um einfach Energie zu sparen.

Die Veränderungen in unserer digitalisierten Umwelt sind aber nun mal da und die Uhr lässt sich hier nicht mehr auf eine Zeit “vor Facebook” zurück drehen. Die Frage ist also vor Allem: wie gehe ich mit der Digitalisierung am Besten um? Hier weiß man aus der Psychologie dass es vor Allem wichtig ist, sich mit seinen Ängsten auseinander zu setzen. Angenommen Sie haben z.B. Vorbehalte vor der “Datenkrake Facebook”, aber alle Ihre Freunde und Bekannte sind bereits dort vernetzt und tauschen sich regelmäßig aus. In diesem Fall ist es immer noch besser sich selbst einen Eindruck von der Datenverwendung dort zu verschaffen – als die Digitalisierung einfach zu ignorieren. Denn wie bei allen Technologien kommt es nicht darauf an ob diese per Definition gut oder schlecht ist – sondern was man als Anwender bzw. Mensch in der heutigen Gesellschaft daraus macht.

Change ist immer!

Was können Sie also tun um in unserem Leben und unserem Arbeitsplatz mit den Veränderungen durch die Digitalisierung am Besten umzugehen? Die gute Nachricht vorab: es gibt auch hier bereits sehr schlaue Leute, die sich damit auseinander gesetzt haben. Jeder Veränderungsprozess läuft ausgehend von dem Modell von John Fisher in folgenden Phasen ab:

  1. Schock
  2. Abwehr/Verneinung
  3. Rationale Akzeptanz/Frustration
  4. Emotionale Akzeptanz/Depression
  5. Ausprobieren
  6. Erkenntnis
  7. Integration

Die interessanteste Frage ist hier: An welchem Punkt stehen Sie denn selbst bezüglich der digitalen Transformation?

Wie oben bereits geschildert  gibt an allen Punkten auch “Auswege” um den Veränderungsprozess zu verlassen – bis hin zur Feindseligkeit gegenüber dem Unternehmen bzw. den Veränderern. Die beste Lösung für das Unternehmen ist das sicher in keinem Fall.

Wie bereits geschildert weiß ich selbst wovon ich spreche: ich habe selbst mehr als 8 Jahre in einem mittelständischen Unternehmen gearbeitet und dort versucht, die digitale Transformation voran zu bringen. Und – glauben Sie mir – die ersten 4 Phasen sind sehr, sehr mächtig und erfordern sehr viel Kraft, eine Entsprechende Kultur und uneingeschränkte Unterstützung der Führung. Und wenn das nicht der Fall ist – dann geht’s schief.

Letzten Endes hat das dazu geführt dass ich  mit einem Kollegen mit etvalu.com unsere eigenes Unternehmen gegründet haben. Wir haben gelernt wie Veränderung funktioniert und wie Sie, Ihre Firma und vor Allem Ihre Kunden davon profitieren können. Unsere klare Vision ist dass die Digitalisierung unser Leben verändert und wir damit zusammen zur Zukunftssicherung Ihres Unternehmens beitragen können. Wir haben gegründet weil wir etwas verändern wollen – und weil sich, wie oben geschildert, in den Unternehmen etwas verändern muss.

Und wir haben verstanden, wo wir ansetzen müssen um die Digitalisierung voran zu bringen: Die interessanteste Phase in dem Veränderungsprozess ist sicher Phase 5, wenn man sich aus dem “Tal der Tränen” heraus arbeitet. Das ist auch die Phase an der wir ansetzen: Mit dem etvalu Design Sprint bieten wie Unternehmen die Möglichkeit innerhalb von nur einem Tag einen Quantensprung in Richtung Digitalisierung zu tun. Wir generieren dabei ein überprüfbares Produktkonzept dass Ihrem Kunden sofort einen Mehrwert liefert.

Die Voraussetzung dafür ist die Erkenntnis dass es trotz Veränderung, Unsicherheit und geänderten Rahmenbedingungen auch wieder aufwärts geht. Das muss das Workshop-Team und natürlich der Entscheider in dem Team verstanden haben.

Was kann jeder Einzelne tun – und was haben Sie davon?

Und woher kommt nun die Veränderung? Wer ist dafür verantwortlich? Eigentlich liegt die Verantwortung bei der Unternehmensführung, oder? Das wäre dann so, als wären immer “die Anderen” für die Veränderung zuständig. Und das kann natürlich keine Lösung sein.

In Wirklichkeit ist es daher so wie mit dem Klimawandel: viel ändern können wir als Einzelne Menschen bzw. als Mitarbeiter im Unternehmen nicht. Aber ein bisschen was eben schon! Und wenn Sie selbst für sich erkannt haben, dass ihr geändertes Verhalten eine Bedeutung für Sie oder Ihre Familie  oder aber Ihr Unternehmen hat, dann wird einem schnell selbst klar dass man selbst der wichtigste Faktor für Veränderung sind. Und das trifft auf Sie und jeden einzelnen Ihrer Kollegen zu.

Wie man aus dem Change-Prozess sieht kommt es am Anfang nicht darauf an möglichst viel möglichst viele Leute dabei mit zu nehmen und damit auch gleich noch möglichst viel Geld zu verdienen. Es kommt vor Allem darauf an den ersten Schritt zu tun. Und dabei wünsche Ich Ihnen viel Mut und Spaß.

Wenn Sie mehr erfahren wollen wie etvalu Ihrem Unternehmen helfen kann, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern,

Dr. Tobias Pflock
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